Bärnbach · St. Barbara

Bärnbach, Österreich

Über diese Kirche

Pfarrkirche · von Friedensreich Hundertwasser gestaltet

Bedeutung: St. Barbara ist die einzige von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Sakralkirche weltweit und das Wahrzeichen von Bärnbach.

Besonderheiten: Kunsthistorisch wichtig · Regionalgeschichtlich wichtig · Religiös bedeutend · Pilgerziel · Architektonisch besonders · Überregional bekannt

Barrierefreiheit: Keine Angabe

Führungen: Keine Angabe

Highlights

Die Hundertwasser-Fassade und der Turm Die Hundertwasser-Fassade und der TurmStandort: Außenfassade und Kirchturm Datierung: 1987–1988 Material / Art: Keramikmosaike, farbige Putzflächen, buntes Ziegeldach mit acht vergoldeten Kugeln, vergoldete Turmzwiebel aus Kupferblech (36 m hoher Turm) Künstler / Hersteller: Friedensreich Hundertwasser (Gestaltung), Manfred Fuchsbichler (Architekt) 1987/88 gestaltete Hundertwasser mit Architekt Manfred Fuchsbichler die ursprünglich schlichte Fassade völlig neu: Keramikmosaike, farbig abgesetzte Putzflächen und rundliche Gliederungen an den Eckpunkten brechen die strenge Architektur auf. Der 36 Meter hohe Turm trägt eine vergoldete Kupfer-Zwiebel, das bunte Ziegeldach acht vergoldete Kugeln.Weiterlesen Die zwölf ökumenischen Torbögen Die zwölf ökumenischen TorbögenStandort: Prozessionsweg rund um die Kirche Datierung: 1987–1991 Material / Art: Betonsäulen mit Keramikelementen, grasbewachsene Dächer Künstler / Hersteller: Friedensreich Hundertwasser Zwölf Torbögen entlang des unregelmäßig gepflasterten Prozessionswegs stehen für die großen Weltreligionen und Weltanschauungen – von Christentum über Islam, Judentum, Hinduismus und Buddhismus bis zum „Tor der Nichtglaubenden“. Hundertwasser verstand sie als Geste der Ökumene, Toleranz und Gemeinsamkeit.Weiterlesen Der Strahlenkranz hinter dem Altar Der Strahlenkranz hinter dem AltarStandort: Chorraum, hinter dem Altar Datierung: 1987/1988 Material / Art: Marmor und Keramik, 21 Strahlen Künstler / Hersteller: Friedensreich Hundertwasser Hinter dem Altar gestaltete Hundertwasser persönlich einen Strahlenkranz aus 21 Strahlen in Marmor und Keramik – eines seiner wenigen eigenhändig ausgeführten Werke im Innenraum der Kirche.Weiterlesen Die Taufnische mit Glasspirale Die Taufnische mit GlasspiraleStandort: Taufnische im Langhaus Datierung: 1987/1988 Material / Art: Buntglas, Rundfenster Künstler / Hersteller: Friedensreich Hundertwasser Über dem historischen Taufbecken gestaltete Hundertwasser ein Rundfenster mit einer bunten Glasspirale und einem Kreuz – eines seiner wenigen eigenhändig ausgeführten Elemente im Kircheninneren.Weiterlesen Volksaltar und Ambo Volksaltar und AmboStandort: Chorraum Datierung: 1987/1988 Material / Art: Glasquader mit zwölf verschiedenfarbigen Erdschichten (Quarzsand, Braunkohle, Erden) Künstler / Hersteller: Erwin Talker Volksaltar und Ambo wurden von Erwin Talker aus Glasquadern mit zwölf verschiedenfarbigen Erdschichten gestaltet – aus Quarzsand, Braunkohle und Erdproben, die unter anderem aus Israel, dem Vatikan, Kiew und Dachau stammen und die Kirche symbolisch mit der ganzen Welt verbinden.Weiterlesen Der Kreuzweg Der KreuzwegStandort: Langhaus Datierung: geweiht 17. Februar 1989 Material / Art: 14 Gemälde auf Holztafeln, goldene Rahmen Künstler / Hersteller: Rudolf Pointner Der vierzehnteilige Kreuzweg von Rudolf Pointner wurde am 17. Februar 1989 geweiht. Die Stationen sind auf Holztafeln gemalt und golden gerahmt.Weiterlesen Die Orgel Die OrgelStandort: Chor (Empore) Datierung: 1994 Material / Art: Holz und Metall; Rückpositiv, zwei Manuale, Pedal, 21 Register, 1340 Pfeifen, mechanische Schleifladen Künstler / Hersteller: Rieger Orgelbau Die heutige Orgel wurde 1994 von der Firma Rieger Orgelbau errichtet und am 4. September 1994 geweiht. Sie verfügt über ein Rückpositiv, zwei Manuale, Pedal, 21 Register und 1340 Pfeifen mit mechanischen Schleifladen.Weiterlesen
GeschichteVon der Pfarrkirche zur HundertwasserkircheWeiterlesen WidmungWidmungWeiterlesen Umbauten & ErweiterungenUmbauten & ErweiterungenWeiterlesen Besondere GeschichteBesondere GeschichteWeiterlesen
Die Hundertwasser-Fassade und der Turm

Die Hundertwasser-Fassade und der Turm

Standort: Außenfassade und Kirchturm
Datierung: 1987–1988
Material / Art: Keramikmosaike, farbige Putzflächen, buntes Ziegeldach mit acht vergoldeten Kugeln, vergoldete Turmzwiebel aus Kupferblech (36 m hoher Turm)
Künstler / Hersteller: Friedensreich Hundertwasser (Gestaltung), Manfred Fuchsbichler (Architekt)
1987/88 gestaltete Hundertwasser mit Architekt Manfred Fuchsbichler die ursprünglich schlichte Fassade völlig neu: Keramikmosaike, farbig abgesetzte Putzflächen und rundliche Gliederungen an den Eckpunkten brechen die strenge Architektur auf. Der 36 Meter hohe Turm trägt eine vergoldete Kupfer-Zwiebel, das bunte Ziegeldach acht vergoldete Kugeln.
Die zwölf ökumenischen Torbögen

Die zwölf ökumenischen Torbögen

Standort: Prozessionsweg rund um die Kirche
Datierung: 1987–1991
Material / Art: Betonsäulen mit Keramikelementen, grasbewachsene Dächer
Künstler / Hersteller: Friedensreich Hundertwasser
Zwölf Torbögen entlang des unregelmäßig gepflasterten Prozessionswegs stehen für die großen Weltreligionen und Weltanschauungen – von Christentum über Islam, Judentum, Hinduismus und Buddhismus bis zum „Tor der Nichtglaubenden“. Hundertwasser verstand sie als Geste der Ökumene, Toleranz und Gemeinsamkeit.
Der Strahlenkranz hinter dem Altar

Der Strahlenkranz hinter dem Altar

Standort: Chorraum, hinter dem Altar
Datierung: 1987/1988
Material / Art: Marmor und Keramik, 21 Strahlen
Künstler / Hersteller: Friedensreich Hundertwasser
Hinter dem Altar gestaltete Hundertwasser persönlich einen Strahlenkranz aus 21 Strahlen in Marmor und Keramik – eines seiner wenigen eigenhändig ausgeführten Werke im Innenraum der Kirche.
Die Taufnische mit Glasspirale

Die Taufnische mit Glasspirale

Standort: Taufnische im Langhaus
Datierung: 1987/1988
Material / Art: Buntglas, Rundfenster
Künstler / Hersteller: Friedensreich Hundertwasser
Über dem historischen Taufbecken gestaltete Hundertwasser ein Rundfenster mit einer bunten Glasspirale und einem Kreuz – eines seiner wenigen eigenhändig ausgeführten Elemente im Kircheninneren.
Volksaltar und Ambo

Volksaltar und Ambo

Standort: Chorraum
Datierung: 1987/1988
Material / Art: Glasquader mit zwölf verschiedenfarbigen Erdschichten (Quarzsand, Braunkohle, Erden)
Künstler / Hersteller: Erwin Talker
Volksaltar und Ambo wurden von Erwin Talker aus Glasquadern mit zwölf verschiedenfarbigen Erdschichten gestaltet – aus Quarzsand, Braunkohle und Erdproben, die unter anderem aus Israel, dem Vatikan, Kiew und Dachau stammen und die Kirche symbolisch mit der ganzen Welt verbinden.
Der Kreuzweg

Der Kreuzweg

Standort: Langhaus
Datierung: geweiht 17. Februar 1989
Material / Art: 14 Gemälde auf Holztafeln, goldene Rahmen
Künstler / Hersteller: Rudolf Pointner
Der vierzehnteilige Kreuzweg von Rudolf Pointner wurde am 17. Februar 1989 geweiht. Die Stationen sind auf Holztafeln gemalt und golden gerahmt.
Die Orgel

Die Orgel

Standort: Chor (Empore)
Datierung: 1994
Material / Art: Holz und Metall; Rückpositiv, zwei Manuale, Pedal, 21 Register, 1340 Pfeifen, mechanische Schleifladen
Künstler / Hersteller: Rieger Orgelbau
Die heutige Orgel wurde 1994 von der Firma Rieger Orgelbau errichtet und am 4. September 1994 geweiht. Sie verfügt über ein Rückpositiv, zwei Manuale, Pedal, 21 Register und 1340 Pfeifen mit mechanischen Schleifladen.
Geschichte

Geschichte

Von der Pfarrkirche zur Hundertwasserkirche

Die Kirche St. Barbara wurde 1948–1950 nach Plänen von Architekt Karl Lebwohl errichtet – Spatenstich war am 21. Oktober 1948, die Segnung erfolgte am 21. Mai 1950. Am 1. Januar 1952 wurde sie unter dem ersten Pfarrer Franz Derler zur Pfarrkirche erhoben, die Kirchweihe fand am 27. Oktober 1957 statt.
1987/88 gestaltete Friedensreich Hundertwasser gemeinsam mit Architekt Manfred Fuchsbichler die Kirche grundlegend neu; die Neuweihe nahm Bischof Johann Weber am 4. September 1988 unter Pfarrer Friedrich Zeck vor. 2016 wurden im Zuge einer Restaurierung die acht Kugeln und die Turmzwiebel unter Pfarrer Winfried Lembacher neu vergoldet.

Widmung

Widmung

Die Kirche ist der heiligen Barbara geweiht, deren Gedenktag am 4. Dezember begangen wird.

Umbauten & Erweiterungen

Umbauten & Erweiterungen

- 1948–1950: Bau der Kirche nach Plänen von Architekt Karl Lebwohl; Segnung am 21. Mai 1950.
- 1952: Erhebung zur Pfarrkirche am 1. Januar 1952 unter dem ersten Pfarrer Franz Derler.
- 1957: Kirchweihe am 27. Oktober 1957.
- 1987–1988: Grundlegende Neugestaltung durch Friedensreich Hundertwasser mit Architekt Manfred Fuchsbichler; Neuweihe am 4.9.1988 durch Bischof Johann Weber, unter Pfarrer Friedrich Zeck.
- 2016: Restaurierung: Neuvergoldung der acht Kugeln und der Turmzwiebel (Juni–Oktober 2016) unter Pfarrer Winfried Lembacher.

Besondere Geschichte

Besondere Geschichte

- 1952: Eröffnung/Erhebung zur Pfarrkirche unter Pfarrer Franz Derler.
- 12. Oktober 1987: Baubeginn der Neugestaltung durch Friedensreich Hundertwasser.
- 4. September 1988: Neuweihe der umgestalteten Kirche durch Bischof Johann Weber unter Pfarrer Friedrich Zeck.
- 17. Februar 1989: Weihe des 14-teiligen Kreuzwegs von Rudolf Pointner.
- Juni–Oktober 2016: Restaurierung mit Neuvergoldung der Kugeln und der Turmzwiebel unter Pfarrer Winfried Lembacher.

Audioguide

Entstehung & Geschichte1:36
Die Hundertwasser-Fassade und der Turm1:16
Die zwölf ökumenischen Torbögen1:21
Der Strahlenkranz hinter dem Altar1:09
Die Taufnische mit Glasspirale1:16
Volksaltar und Ambo1:16
Der Kreuzweg1:24
Die Orgel
Die Orgel1:16

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