Geschichte
Von der Wehrburg zur Wallfahrtskirche
Wo heute die Wallfahrtskirche Maria Freienstein steht, erhob sich bereits im 11. oder 12. Jahrhundert die Burg Freienstein, errichtet von den Aribonen hoch über dem Vordernbergertal. 1527 wurde sie an Siegmund von Herberstein verpfändet und verfiel in der Folge zur Ruine.
Der Sage nach entdeckte der frühere Hofnarr Hans in den Ruinen einen Goldschatz – und mit diesem Fund, so erzählt man sich, wurde der spätere Kirchenbau erst möglich. 1652 erwarb das Jesuitenkolleg Leoben Schloss und Herrschaft Freienstein und erhielt die erzbischöfliche Erlaubnis, die Burgruine in eine Wallfahrtskirche umzubauen. Zwischen 1660 und 1665 entstand so, auf den Fundamenten der Burg, die heutige Kirche. Geweiht wurde sie 1718.
1773 wurde der Jesuitenorden aufgehoben, die Herrschaft fiel an den Staat. Zwischen 2008 und 2018 wurde die gesamte Anlage unter Projektleiter Norbert Pint umfassend saniert – der Verein der Freunde der Wallfahrtskirche steuerte allein 200.000 Euro bei. 2018 feierte Erzbischof Franz Lackner gemeinsam mit Pfarrer Johannes Freitag und Bürgermeisterin Anita Weinkogl die Festmesse zum Abschluss der Sanierung.
Der Sage nach entdeckte der frühere Hofnarr Hans in den Ruinen einen Goldschatz – und mit diesem Fund, so erzählt man sich, wurde der spätere Kirchenbau erst möglich. 1652 erwarb das Jesuitenkolleg Leoben Schloss und Herrschaft Freienstein und erhielt die erzbischöfliche Erlaubnis, die Burgruine in eine Wallfahrtskirche umzubauen. Zwischen 1660 und 1665 entstand so, auf den Fundamenten der Burg, die heutige Kirche. Geweiht wurde sie 1718.
1773 wurde der Jesuitenorden aufgehoben, die Herrschaft fiel an den Staat. Zwischen 2008 und 2018 wurde die gesamte Anlage unter Projektleiter Norbert Pint umfassend saniert – der Verein der Freunde der Wallfahrtskirche steuerte allein 200.000 Euro bei. 2018 feierte Erzbischof Franz Lackner gemeinsam mit Pfarrer Johannes Freitag und Bürgermeisterin Anita Weinkogl die Festmesse zum Abschluss der Sanierung.