Thal · Hl. Jakobus

Thal, Österreich

Über diese Kirche

Pfarr- und Wallfahrtskirche · Gesamtkunstwerk des Phantastischen Realismus

Bedeutung: Weststeirischer Jakobsweg (Ausgangspunkt); Neubau 1992–1994; Phantastischer Realismus (Prof. Ernst Fuchs); Himmlisches Jerusalem

Besonderheiten: Pilgerziel; religiös bedeutend; architektonisch besonders; Gesamtkunstwerk Prof. Ernst Fuchs; Phantastischer Realismus

Eintritt: Kostenlos (für die Kirche wird um eine Spende gebeten)

Barrierefreiheit: Keine Angabe

Führungen: Ja

Highlights

Der Eingang Der EingangStandort: Eingangsbereich der Kirche Datierung: 1992–1994 Material / Art: Stein und Marmor Künstler / Hersteller: Prof. Ernst Fuchs Am Eingang empfangen zwei Engel die Besucher, über ihnen wacht das Auge Gottes. Die Türgriffe in Form von Widderhörnern verweisen auf das Lamm Gottes: Wer eintritt, soll Jesus „begreifen“, um von ihm „ergriffen“ zu werden.Weiterlesen Verbindung Himmel und Erde Verbindung Himmel und ErdeStandort: Außenbereich, auf halbem Weg zur Kirche Datierung: 1992–1994 Künstler / Hersteller: Prof. Ernst Fuchs Ein Gestaltungselement im Außenbereich, das die Fragen „Was bin ich, woher komme ich und wohin gehe ich“ aufgreift. Die architektonische Gestaltung besitzt einen Fluchtpunkt zur Erde.Weiterlesen Eingangsbereich Innen Eingangsbereich InnenStandort: Innenraum, Eingangsbereich Material / Art: Muranoglas Farbiges Muranoglas prägt den Eingang in das Haus Gottes. Es symbolisiert den Aaronstab mit den Mandelblüten – ein Zeichen dafür, dass man sich auf Gottes Führung verlassen kann.Weiterlesen Akanthusstaude im Dachstuhl Akanthusstaude im DachstuhlStandort: Hauptträger des Dachstuhls Das Symbol auf den Haupträgern des Dachstuhls ist die Akanthusstaude. Sie steht als Hinweis auf das Wasser des Lebens: Auch wer sich lange von Gott entfernt hat, kann sich seiner Liebe zuwenden und zum ewigen Leben finden.Weiterlesen Der Dachstuhl Der DachstuhlStandort: Deckenbereich des Kirchenraums Der Dachstuhl ist als Himmelszelt gestaltet. Seine Form und die Regenbogenfarben weisen auf das Bundeszelt hin, das die Liebe zwischen Gott und den Menschen ausdrücken soll.Weiterlesen Der Altar Der AltarStandort: Zentrum des Kirchenraums Material / Art: Glas mit Swarovski-Elementen Im Zentrum des Raumes in kristalliner Form gestaltet, ist der Altar geistig-spiritueller Ausdruck des himmlischen Jerusalem. Swarovski-Elemente sind im Altar verbaut.Weiterlesen Bänke BänkeStandort: Kirchenraum Die Bänke weisen auf die Würde des Menschen hin: Sie zeigen, dass Gott dem Menschen auf Augenhöhe begegnet und jedem Einzelnen gleichsam einen Thron zur Verfügung stellt.Weiterlesen Berufung der Jünger Berufung der JüngerStandort: rechts neben dem Altar Zeigt die Berufung der Jünger am See Genezareth. Das Bild wurde vom Künstler über mehrere Jahre in mehrschichtiger Malweise gestaltet, um seine Ausdruckskraft zu verstärken.Weiterlesen Verklärung des Herrn am Berg Tabor Verklärung des Herrn am Berg TaborStandort: links neben dem Altar Zeigt die Verklärung Jesu am Berg Tabor. Der Künstler gibt dem Betrachter ein Rätsel auf: Dem hl. Jakobus wurden drei Arme zugeordnet, als Aufforderung, das Bild nicht nur zu betrachten, sondern auch darüber nachzudenken.Weiterlesen
GeschichteEin Weg zwischen Stein und KristallWeiterlesen WidmungWidmungWeiterlesen Umbauten & ErweiterungenUmbauten & ErweiterungenWeiterlesen Besondere GeschichteBesondere GeschichteWeiterlesen
Der Eingang

Der Eingang

Standort: Eingangsbereich der Kirche
Datierung: 1992–1994
Material / Art: Stein und Marmor
Künstler / Hersteller: Prof. Ernst Fuchs
Am Eingang empfangen zwei Engel die Besucher, über ihnen wacht das Auge Gottes. Die Türgriffe in Form von Widderhörnern verweisen auf das Lamm Gottes: Wer eintritt, soll Jesus „begreifen“, um von ihm „ergriffen“ zu werden.
Verbindung Himmel und Erde

Verbindung Himmel und Erde

Standort: Außenbereich, auf halbem Weg zur Kirche
Datierung: 1992–1994
Künstler / Hersteller: Prof. Ernst Fuchs
Ein Gestaltungselement im Außenbereich, das die Fragen „Was bin ich, woher komme ich und wohin gehe ich“ aufgreift. Die architektonische Gestaltung besitzt einen Fluchtpunkt zur Erde.
Eingangsbereich Innen

Eingangsbereich Innen

Standort: Innenraum, Eingangsbereich
Material / Art: Muranoglas
Farbiges Muranoglas prägt den Eingang in das Haus Gottes. Es symbolisiert den Aaronstab mit den Mandelblüten – ein Zeichen dafür, dass man sich auf Gottes Führung verlassen kann.
Akanthusstaude im Dachstuhl

Akanthusstaude im Dachstuhl

Standort: Hauptträger des Dachstuhls
Das Symbol auf den Haupträgern des Dachstuhls ist die Akanthusstaude. Sie steht als Hinweis auf das Wasser des Lebens: Auch wer sich lange von Gott entfernt hat, kann sich seiner Liebe zuwenden und zum ewigen Leben finden.
Der Dachstuhl

Der Dachstuhl

Standort: Deckenbereich des Kirchenraums
Der Dachstuhl ist als Himmelszelt gestaltet. Seine Form und die Regenbogenfarben weisen auf das Bundeszelt hin, das die Liebe zwischen Gott und den Menschen ausdrücken soll.
Der Altar

Der Altar

Standort: Zentrum des Kirchenraums
Material / Art: Glas mit Swarovski-Elementen
Im Zentrum des Raumes in kristalliner Form gestaltet, ist der Altar geistig-spiritueller Ausdruck des himmlischen Jerusalem. Swarovski-Elemente sind im Altar verbaut.
Bänke

Bänke

Standort: Kirchenraum
Die Bänke weisen auf die Würde des Menschen hin: Sie zeigen, dass Gott dem Menschen auf Augenhöhe begegnet und jedem Einzelnen gleichsam einen Thron zur Verfügung stellt.
Berufung der Jünger

Berufung der Jünger

Standort: rechts neben dem Altar
Zeigt die Berufung der Jünger am See Genezareth. Das Bild wurde vom Künstler über mehrere Jahre in mehrschichtiger Malweise gestaltet, um seine Ausdruckskraft zu verstärken.
Verklärung des Herrn am Berg Tabor

Verklärung des Herrn am Berg Tabor

Standort: links neben dem Altar
Zeigt die Verklärung Jesu am Berg Tabor. Der Künstler gibt dem Betrachter ein Rätsel auf: Dem hl. Jakobus wurden drei Arme zugeordnet, als Aufforderung, das Bild nicht nur zu betrachten, sondern auch darüber nachzudenken.
Geschichte

Geschichte

Ein Weg zwischen Stein und Kristall

Die Thaler Jakobuskirche befindet sich in Thal bei Graz und entstand in den Jahren 1992 bis 1994. Aufgrund des Denkmalschutzes der bestehenden Altkirche wurde ein neues, größeres Gebäude errichtet, das die alte Struktur integriert; der Turm der ursprünglichen Kirche blieb erhalten und verbindet Vergangenheit mit Gegenwart.
Die Kirche ist dem heiligen Jakobus geweiht – einem Pilger. Von hier aus beginnt der weststeirische Jakobsweg, der Teil eines größeren europäischen Pilgerwegenetzes bis nach Santiago de Compostela ist. Die künstlerische Gestaltung stammt von Prof. Ernst Fuchs und orientiert sich am Phantastischen Realismus; zentrales Thema ist das Himmlische Jerusalem, umgesetzt in einer abstrakten, kristallinen Formensprache.
Die Idee zu dieser Kirche entstand während einer Meditation des Künstlers am See Genezareth; die dort wahrgenommenen Steine und Wellen wurden zur gestalterischen Inspiration. Getragen wurde der Bau von tausenden Stunden ehrenamtlicher Arbeit der Thaler Bevölkerung, die unter anderem die Steine nach Größe, Form und Farbe sortierte.

Widmung

Widmung

Der heilige Jakobus der Ältere, Patron der Pilger und Reisenden.

Umbauten & Erweiterungen

Umbauten & Erweiterungen

1992–1994: Neubau eines größeren Kirchengebäudes unter Einbindung der denkmalgeschützten Altkirche; der Turm der alten Kirche blieb erhalten und wurde in den Neubau integriert.

Besondere Geschichte

Besondere Geschichte

Die Planung der Kirche entstand während einer Meditation des Künstlers Prof. Ernst Fuchs am See Genezareth; die dort wahrgenommenen Steine und Wellen wurden zur gestalterischen Inspiration.
Der Bau wurde von tausenden ehrenamtlichen Arbeitsstunden der Thaler Bevölkerung getragen; die Steine wurden von den Bewohnern selbst nach Größe, Form und Farbe sortiert.
Am Eingang empfangen zwei Engel die Besucher, über ihnen wacht das Auge Gottes; die Türgriffe in Form von Widderhörnern verweisen auf das Lamm Gottes – wer eintritt, soll Jesus „begreifen“, um von ihm „ergriffen“ zu werden.
Der heilige Jakobus ist im Bild der Verklärung des Herrn am Berg Tabor mit drei Armen dargestellt – ein vom Künstler bewusst gestaltetes Rätsel zum Nachdenken.
Die Kirche bildet den Ausgangspunkt des weststeirischen Pilgerwegs, der sich in das Netzwerk der Pilgerwege nach Santiago de Compostela einfügt.

Audioguide

Entstehung & Geschichte1:42
Der Eingang0:59
Verbindung Himmel und Erde0:58
Eingangsbereich Innen0:56
Akanthusstaude im Dachstuhl0:49
Der Dachstuhl0:51
Der Altar1:09
Die Bänke0:36
Die Berufung der Jünger0:46
Die Verklärung des Herrn am Berg Tabor0:50

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