Besondere Geschichte
Besondere Geschichte
Das romanische bzw. frühgotische Kreuz aus der Schule von Aquileia war lange unbekannter Herkunft; vor rund zehn Jahren wurde es in Cividale als große Sehenswürdigkeit ausgestellt, im Beisein kirchlicher Würdenträger und Vertreter des Kulturministeriums.
Die Kirche entstand im Zuge der 1612 vom Kaiser angestoßenen katholischen Reform; die Jesuiten errichteten zuerst die Schule – die erste Lateinschule der Umgebung und die zweite der gesamten Steiermark – und erst danach die Kirche, finanziert vom Vordernberger Ratmeister Christoph Janschitsch.
Unter den erhaltenen Grabsteinen befindet sich jener eines Weihbischofs der Steiermark, zugleich Abt des Stiftes Rein und Pfarrer von Leoben-St. Xaver – dargestellt als Renaissancefürst mit rund 16 Ringen an den Händen, ein Bild, das laut Überlieferung mit ein Grund für damalige Aufstände gegen den Klerus war.
Die Reliquie des heiligen Victorian, vermutlich eines römischen Soldaten oder Offiziers, wurde im 19. Jahrhundert als Wachsfigur in römischer Kleidung gestaltet; eine dargestellte durchgeschnittene Kehle weist ihn als Märtyrer aus.
Die Kirche entstand im Zuge der 1612 vom Kaiser angestoßenen katholischen Reform; die Jesuiten errichteten zuerst die Schule – die erste Lateinschule der Umgebung und die zweite der gesamten Steiermark – und erst danach die Kirche, finanziert vom Vordernberger Ratmeister Christoph Janschitsch.
Unter den erhaltenen Grabsteinen befindet sich jener eines Weihbischofs der Steiermark, zugleich Abt des Stiftes Rein und Pfarrer von Leoben-St. Xaver – dargestellt als Renaissancefürst mit rund 16 Ringen an den Händen, ein Bild, das laut Überlieferung mit ein Grund für damalige Aufstände gegen den Klerus war.
Die Reliquie des heiligen Victorian, vermutlich eines römischen Soldaten oder Offiziers, wurde im 19. Jahrhundert als Wachsfigur in römischer Kleidung gestaltet; eine dargestellte durchgeschnittene Kehle weist ihn als Märtyrer aus.